Porträt des Monats April: Sarah Gross – zwischen Tradition und Innovation im Maison du Kochersberg

Zurück zu ihren Wurzeln, die Förderung ihres kulturellen Erbes und der Aufbau von Beziehungen: Das ist das zentrale Thema von Sarah Gross’ Weg. Heute arbeitet sie als Koordinatorin für Entwicklung und Veranstaltungen im Maison du Kochersberg und verkörpert einen neuen Ansatz zur Förderung der elsässischen Kultur.

    1. Eine Rückkehr zu unseren Wurzeln zum Wohle der Region

Sarah Gross stammt ursprünglich aus Straßburg und lebte etwa fünfzehn Jahre in Paris, bevor sie vor drei Jahren ins Elsass – genauer gesagt in die Region Kochersberg – zurückkehrte. Diese Rückkehr war sowohl persönlich als auch beruflich absolut sinnvoll.

Im Maison du Kochersberg übernimmt sie eine Schlüsselrolle: die Weiterentwicklung und Neubelebung dieses symbolträchtigen Ortes. Eine Aufgabe, die sie mit Begeisterung erfüllt, insbesondere dank dessen, was ihr im Alltag am wichtigsten ist: der Kontakt zu Menschen – Besuchern, Freiwilligen und Touristen.

Sarah Gross Maison du Kochersberg
    1. La Maison du Kochersberg, ein lebendiger und inspirierender Ort

Die Maison du Kochersberg ist weit mehr als nur ein Museum – sie ist ein wahres Zentrum der Kulturvermittlung. Anhand von interaktiven Ausstellungen, traditionellen Trachten und Themenausstellungen zeichnet sie die Geschichte des Elsass nach.

Ihre Aufgabe ist von entscheidender Bedeutung: das elsässische Kulturerbe und insbesondere das des Kochersbergs zu fördern, zu bewahren und bekannt zu machen.

Wie Sarah betont: „Wenn ein Mensch weiß, woher er kommt, weiß er auch, wohin er geht.“ Eine Philosophie, die die Aktivitäten des Museums vollständig leitet.

Was macht diesen Ort einzigartig?

„Wir verfügen über eine unzählige Anzahl elsässischer Kopfbedeckungen undTrachten“, aber auchüber einen partizipativen Ansatz mit temporären Ausstellungen, die von Freiwilligen konzipiert werden, ganz zu schweigen von einem Hauch von Innovation durch immersive Erlebnisse wie Projektionsmapping.

Mapping Pariser Tante Maison du Kochersberg
    1. Zwei Ausstellungen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte

„Pariser Tante“: Auf den Spuren elsässischer Frauen in Paris

Diese einzigartige Ausstellung beleuchtet ein wenig bekanntes Kapitel der elsässischen Geschichte: das der vielen Frauen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Paris gingen, um dort zu arbeiten.

„Elftausend elsässische Dienstmädchen gingen nach Paris […] denn elsässische Frauen waren bekannt dafür, sauber, fleißig und ehrlich zu sein.“

Inspiriert insbesondere von der Geschichte von Marie-Louise Beck, der zukünftigen Madame Ritz aus Truchtersheim, zeichnet die Ausstellung den Weg dieser „Pariser Tanten“ nach.

Die Besucher erwartet ein einzigartiges immersives Erlebnis:
„Ein interaktiver Blick auf die Pariser Dächer, ein Projection Mapping […], ein Zimmer im Stil einer alten Pariser Dienstmagd “ sowie eine historische Küche und zahlreiche persönliche Berichte.

„Vom Hopfen zum Geist des Bieres“: lokales Fachwissen

Eine weitere Vorzeigeausstellung: diejenige, die dem Hopfen und dem Bier gewidmet ist, zwei Elemente, die eng mit der Identität des Kochersbergs verbunden sind.

Sie zeichnet „die Geschichte des Hopfens im Wandel der Zeit [ …] bis hin zu den innovativen Techniken von heute“nach .

Ein zentrales Thema für die Region : „Der Kochersberg ist das Land des Hopfens […] hier haben die wichtigsten Brauereien ihren Sitz.“

    1. Ein Ort für Gefühle und Austausch

Neben Ausstellungen bietet das Maison du Kochersberg vor allem an den Wochenenden ein vielfältiges Veranstaltungsangebot und unterstreicht damit seine Rolle als lebendiger Ort, der allen offensteht.

Was Sarah am meisten gefällt? Ganz klar: „Das Gebäude selbst […] all die Emotionen, Traditionen und Erinnerungen, die es weckt.“

    1. Eine Einladung zum Entdecken oder Wiederentdecken

Für Sarah Gross ist die Botschaft einfach und von Herzen kommend: „Kommen Sie und entdecken oder wiederentdecken Sie die elsässischen Traditionen im Wandel der Zeit und all die Innovationen, zu denen sie inspiriert haben.“

Eine Einladung, die Vergangenheit zu erkunden, um die Gegenwart besser zu verstehen … und sich die Zukunft vorzustellen.

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